Wir haben uns darüber gefreut, dass wir vom Foyer Hotel Maternel (Wohngruppe für jugendliche Mütter und ihre Kinder) zu diesem Thema als Referentinnen eingeladen wurden.
Trauma ist für uns beide schon lange ein Thema, das uns sehr interessiert und berührt. Wir haben beide viel und unterschiedliche Erfahrungen dazu.
Traumata sind meist Verletzungen in einer engen und nahen Beziehung. Sie haben oft dramatische Auswirkungen auf die Fähigkeit, enge und nahe Beziehungen positiv zu gestalten. Genau dies müssen Mütter jedoch können, um der Entwicklung des Kindes förderlich zu sein. Traumatisierung der Mutter kann somit zu massiven Störungen sowohl im Verhalten als auch in der emotionalen und kognitiven Entwicklung des Kindes führen.
Um dies zu verhindern ist ein doppelter Ansatz nötig: Die traumatisierte Frau braucht Unterstützung um das Erlebte verarbeiten zu können. Daneben braucht sie als Mutter Unterstützung, um die Beziehung zu ihrem Kind auf eine positive Grundlage zu stellen. Hier ist z.B. Entwicklungspsychologische Beratung, die sehr früh ansetzen kann, hilfreich.
In dem Vortrag (. . . PowerPoint-Präsentation) haben wir im ersten Teil die wesentlichen Aspekte der Psychotraumatologie zusammengefasst. Im zweiten Teil ging es um aktuelle Erkenntnisse der Säuglings- und Bindungsforschung. Die Auswirkungen mütterlicher Traumatisierung auf die Mutter-Kind-Beziehung haben wir im dritten Teil dargestellt. Zum Schluss haben wir Möglichkeiten der Intervention aufgezeigt.
Wenn Trauma und Bindung auch in Ihrem Arbeitskontext wichtige Themen sind, dann können Sie uns gerne einladen.



