Das 20. Jahrhundert wurde von manchen Publizisten das Jahrhundert der Angst genannt.
Angst begleitet uns durch das ganze Leben, ist ein uns allen vertrautes Gefühl. Doch bei vielen Menschen wird die Angst so groß oder so dauerhaft, dass sie unter ihr leiden.
Jeder/jede 7. entwickelt im Laufe des Lebens eine Angststörung. Angst- und Panikstörungen sind bei Frauen die häufigste, bei Männern (nach Alkoholmissbrauch) die zweithäufigste psychische Störung.
Eine Angststörung – was ist das überhaupt? Angst hat viele Gesichter. Sie geht oft einher mit chronischer Anspannung, zunehmender Angst vor der Angst, Niedergeschlagenheit, Vermeidung angstauslösender Situationen und Rückzug aus sozialen Beziehungen.
Für Nicht-Betroffene ist es oft schwer nachzuvollziehen, was mit den Betroffenen passiert. Für Betroffene ist es oft schwer, eine adäquate Hilfe zu erhalten. Die Mehrzahl der an Angst erkrankten wird über 4 bis 10 Jahre nicht adäquat diagnostiziert und behandelt. Im Durchschnitt vergehen 7 Jahre bis die Angsterkrankung als solche erkannt wird. Dabei gibt es gute Methoden der Behandlung.
Mit diesem Vortrag incl. einem Filmbeitrag wollen wir über das Krankheitsbild der Angst informieren.



