BERICHTE AUS DER KASU-PRAXIS: Fachtagung 2009 – Rückblick und Ausblick

Jetzt ist es fast ein Jahr her, dass unsere Fachtagung zum Thema „Qualität in der außerfamiliären Klein(st)kindbetreuung bedeutet Beziehung“ stattgefunden hat. Zwischen den Teilnehmer/innen und den Einrichtungen aus Deutschland und Luxemburg fand ein lebendiger Austausch statt, was uns sehr gefreut hat – war dies doch eines unserer Hauptziele.

Nach einem Grußwort von Marie-Anne Rodesch (Ombudsfrau für Kinderrechte) hat Gilbert Pregno eine sehr engagierte, anregende und klare Einführung gehalten. Hier der Link: Einführung Gilbert Pregno Unser Tipp: Wirklich lesenswert!!!

In den Vorträgen und Ateliers im Anschluss waren über den ganzen Tag kindliche Grundbedürfnisse und deren Bedeutung für die Gestaltung außerfamiliärer Tagesbetreuung im Blick. Dr. Joachim Bensel Bensel(http://www.verhaltensbiologie.com/ –  sehr umfangreiche, informative und laufend aktualisierte Webseite!) setzte einen Schwerpunkt auf die immense Bedeutung einer ausreichenden elternbegleiteten Eingewöhnung und deren konzeptionelle Umsetzung,  z.B. nach dem Berliner Modell.

Hier ein kurzes Update der Entwicklungen auf luxemburgischer Seite seither:

1. Einige Crèches haben begonnen, die elternbegleitete Eingewöhnung einzuführen oder ihren bereits vorhandenen Ansatz ausgebaut. Andere informieren sich in spezifischen Weiterbildungen weiter zum Thema und wollen demnächst mit der Umsetzung beginnen.

2. Von vielen Eltern bekommen wir Rückmeldung, dass sie (auch nach unserer Veröffentlichung der Qualitätskriterien: http://www.kasu.lu/newsletter/dokumente/Kinderbetreuung-Artikel.pdf,  http://www.kasu.lu/dokumente/Ich_gebe_mein_Kind_in_die_Creche.pdf) gezielter nachfragen, was eigentlich in den Betreuungseinrichtungen passiert und warum. Eltern werden mutiger, ziehen die Anmeldung auch mal zurück oder nehmen ihr Kind wieder aus einer Einrichtung, wenn sie von deren Qualität nicht überzeugt sind.

Über beide Entwicklungen freuen wir uns sehr.

Wir danken allen Teilnehmer/innen und Unterstützer/innen, die der Tagung Leben und Farbe gegeben haben.

ENTWICKLUNGEN BEI KASU: Veränderungen

Good Bye Luxembourg

Unser Leben in Luxemburg mussten wir beenden, um das Leben zu leben, das wir wollen – ein Leben mit Kind(ern). In Folge der Diskriminierung durch die luxemburger Institutionen, findet dieses Leben seit November 2009 in Deutschland statt. Mit KaSu-Institut sind wir weiterhin in Wasserbillig ansässig und so gehören wir nun dem großen Heer der Grenzgänger an.

Natürlich war das nicht nur ein Umzug. Innerlich war es auch schmerzvoll das Haus, das wir liebevoll renoviert hatten, aufzugeben. Das rückständige und unfachliche Vorgehen der Beteiligten im luxemburger Pflegekinderwesen und Jugendgericht hat uns entsetzt. Die Diskriminierungen zu verarbeiten tat weh.

Uns neu aus- und einrichten, mit einem wunderbaren Kind in unserer Mitte, war aufregend, aufwühlend und eine intensive Zeit. Aktuell sind wir dabei, uns in unserem neuen Zuhause in Deutschland zu beheimaten und zu verwurzeln.

Ab Januar 2011 haben wir für die Bereiche Psychotherapie und Einzelsupervision in dem Haus, in dem wir leben, einen Praxisraum angemietet. Wir freuen uns, unsere Einzelkund/innen dann hier begrüßen zu dürfen.

Erziehen – Gold in Blei verwandeln?

Galerie

Gerald Hüther: Erziehen = Gold in Blei verwandeln Kinder kommen mit einer unglaublichen Offenheit, Entdeckerfreude und Gestaltungslust auf die Welt.  Wenn dieser Schatz der frühen Kindheit unterwegs verschwindet, haben wir Erwachsene etwas falsch gemacht. Für den Göttinger Neurobiologen Gerald Hüther … Weiterlesen

KOOPERATIONEN: Christine Nicolay, Dipl.Bildhauerin und Kulturpädagogin

In meiner über 20 jährigen Tätigkeit als Dipl. Bildhauerin und Kulturpädagogin habe ich viele Erfahrungen gesammelt.

Sehr wertvoll ist es für mich, wenn ich mich mit Menschen künstlerisch auf den Weg machen kann, wir zusammen neue Erfahrungen sammeln und ins Gestalten kommen.

Bei meiner Arbeit als Kulturpädagogin begegnen mir immer wieder Menschen, die sagen:

„ Ach hätte ich von dieser Möglichkeit gehört, dann hätte ich so gerne das Grabmal für meinen lieben verstorbenen Angehörigen selbst gestaltet.“

Da ich kein herkömmlicher Steinmetzbetrieb bin und es mir wichtig ist, diese Art der Trauerbewältigung bekannt zu machen, möchte ich Ihnen meine Gabmalgestaltung als Trauerbegleitung vorstellen.

Grabmale für den Menschen – Kunst als Heilung

Dabei geht es mir darum gemeinsam mit den Hinterbliebenen ein Grabmal zu gestalten. Gedacht als Denkmal, Kraftquelle, Schwellenstein, Wegbegleiter.

Auf Wunsch können die Angehörigen bei mir, mit meiner Hilfe, nach ihren Ideen, Gedenksteine selbst arbeiten.

Es sind Grabmale für den Menschen, wobei die Hinterbliebenen des Verstorbenen gedenken und durch die „handfeste“ Gestaltung der Grabsteine neue Ansätze zur Bewältigung ihrer Trauer finden können.

Ein Interview des SWR über meine Trauerbegleitung und einen Pressespiegel informiert Sie über meine Aktivitäten. Sie können dies auf meiner Homepage www.Christine-Nicolay.de finden.

Christine Nicolay
Bildhauerei, Kulturpädagogik,
Grabmalgestaltung als Trauerkultur
In der Hill 7
54533 Greimerath/Eifel

06574 900877
NicolayKunst@AOL.com

www.Christine-Nicolay.de