Auswirkungen von Armut auf Kinder – was pädagogische Fachkräfte wissen müssen

Auch in der Bundesrepublik Deutschland wachsen immer mehr Kinder in Armut auf. Sie bilden mittlerweile die Altersgruppe, die am häufigsten davon bedroht ist. Von Armut betroffene Kinder und ihre Familien sind sowohl in materiellen (Freizeitaktivitäten, Kleidung, Nahrung) und immateriellen (Kommunikation, sozialer Status) benachteiligt.

In dieser Weiterbildung geht es darum, Möglichkeiten der Förderung sozioökonomisch benachteiligter Kinder kennenzulernen. Die Reflektion der eigenen sozioökonomischen Lebenslage sowie die Auseinandersetzung mit Bildern von und Vorurteilen gegenüber sozial schwachen Familien bilden hierfür die Basis.

Zielsetzung: Verbesserung der Förderung sozioökonomisch benachteiligter Kinder

Club Aktiv, Trier: 12.09.07, 9.00-17.00 Uhr, Referentinnen: Karin Weyer und Susanne Stroppel

Gut für die Kinder sorgen – gut für sich selber sorgen

Eine gute Beziehung zu den Kindern ist die Voraussetzung jeglichen pädagogischen Handelns. Dies setzt jedoch voraus, dass wir einen guten Bezug zu uns selber haben. Liebevolle, achtsame und fördernde Beziehungen zu den Kindern, ist abhängig von einem respektvollen und fürsorglichen Umgang mit uns selbst.

In diesem Seminar werden wir Selbstfürsorge konkret praktizieren, indem wir aktiv mit beruflichen Belastungen umgehen (Belastungsmanagement), persönliche Kraftquellen sowie Möglichkeiten ihrer Nutzung erarbeiten (Ressourcenaktivierung), bewusst Pausen machen, uns mit Freude entspannen sowie dafür sorgen, dass es etwas zu lachen gibt (Training der Genuss- und Entspannungsfähigkeit).

Zielsetzung: Gestaltung einer liebevollen und achtsamen Beziehung zum Kind als Voraussetzung für gezielte Förderung

Entente des Foyers de Jour, Lux.: 12./13.10.07 , Referentin: Susanne Stroppel
Club Aktiv, Trier: 05.11.07, 9.00-17.00 Uhr, Referentin: Susanne Stroppel

Beobachten ohne zu bewerten – eine Herausforderung im pädagogischen Alltag

Unsere Wahrnehmung funktioniert anders wie ein Photoapparat. Während ein Photo einfach ein Abbild der Realität ist, ist unsere Wahrnehmung subjektiv. D.h. abhängig von unseren Gefühlen, Bedürfnissen, Erfahrungen, Überzeugungen und von dem situativen/gesellschaftlichen Kontext. So ist die Einschätzung der Begabung eines Kindes abhängig vom Niveau der Gruppe.

Gezielte Beobachtung ist die Grundlage pädagogischen Handelns. Sie ermöglicht es einerseits Stärken und Ressourcen eines Kindes wahrzunehmen und andererseits Defizite zu erkennen. Beides ist wichtig, um ein Kind optimal zu fördern. Wir werden in diesem Kurs unsere Beobachtungsfähigkeit schulen, um diese für die Dokumentation nutzen zu können. Dabei wird die Beobachtung behinderter Kinder ein besonderer Schwerpunkt sein. In diesem Zusammenhang werden wir einen Beobachtungsleitfaden vorstellen und kritisch reflektieren.

Zielsetzung: Unterschied zwischen Beobachtung und Bewertung erkennen, Bewusstwerden der Subjektivität von sozialer Wahrnehmung, spezifische Situation der Beobachtung behinderter Kinder reflektieren, Kennenlernen eines Beobachtungsleitfadens

Club Aktiv, Trier: 7./8.11.07, 9.00-17.00 Uhr, Referentinnen: Susanne Stroppel und Elisabeth Gerhards (Erzieherin)

Konstruktiver Umgang mit Eltern in schwierigen Situationen

Elternarbeit fordert uns heraus und erfordert v.a. Gesprächskompetenz. Wie reagieren auf den Ärger eines Vaters auf die verschmutzte Kleidung seines Kindes? Was sagen, wenn eine Mutter das pädagogische Konzept der Einrichtung kritisiert? Wie Eltern über das auffällige Verhalten eines Kindes informieren, ohne ihre Kooperation zu verlieren? Wie erreichen, dass ein Kind pünktlich abgeholt wird?

In der Weiterbildung arbeiten wir an diesen Fragen mit der Zielsetzung

– Dem Ärger von Eltern Verständnis entgegenbringen und emotional darauf eingehen, ohne den Inhalt der Kritik immer zu teilen
– Schwierige Themen so ansprechen, dass die Eltern die Rückmeldung, Kritik oder Bitte annehmen können und ein konstruktiver Dialog möglich wird.

Die Übungen basieren auf Erkenntnissen der Kommunikationspsychologie und auf der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg.

Am letzten Tag dieser 3tägigen Weiterbildung erfolgt eine Exkursion zu dem Projekt „Eine Schule für alle – eine Schule für`s Leben“ in Luxemburg und ein Austausch mit den dortigen Vorschullehrerinnen zur Elternarbeit.

Zielsetzung: Professionalisierung der Elternarbeit durch Weiterentwicklung von Gesprächskompetenz

Club Aktiv, Trier: 7./8.11.07, 9.00-17.00 Uhr, Referentinnen: Susanne Stroppel und Elisabeth Gerhards (Erzieherin)

Das Erwachen des Clowns

Was ich (Karin) mich mehr und mehr mit dem Clown beschäftige, was diese Gestalt mich mehr und mehr fasziniert.

Als „Intellelo“, wie ich mich selber manchmal bezeichne, ist es eine unglaublich neue und erfrischend andere Erfahrung, wie das Erwachen des Clowns die Weltsicht und die Sicht auf mich selber verändert. Das Staunen über die eigene Hand z. B wird wieder möglich. Das Spiel mit mir und anderen ermöglicht ein tieferes Verstehen von mir selber und den Prinzipien der Kommunikation. Für mich ist der Clown etwas sehr körperliches. Der Körper zeigt den Weg. Der Kopf trift nur die Entscheidung zu folgen und sich zurückzuhalten. Das ist natürlich schon eine ziemliche Herausforderung. Und manchmal fange ich an in meinem Alltag zu erkennen, wie ich versuche die Katze zu überreden Fahrrad zu fahren und dafür viel Mühe und Energie verwende. Frustriert traurig oder wütend werde. Manchmal ahne ich wie gesagt, das das sehr lustig aussehen muss. Aber ich habe noch mindestens 10 Versuche gut und wenn das alles nicht klappt, kann ich meine besten Ideen ja nochmal und nochmal und nochmal und – n o c h m a l – u n d – n o c h m a l .. . . . . .. .

Ja und diesesmal wird es sicher klappen! Und wenn Lachen wirklich gesund ist dann ist das Grinsen das mir jetzt schon manchmal gelingt der erste Schritt zur vollkommenen Gesundheit 😉

Damit Sie auch schmutzeln können noch ein Bürowitz:
„Hast Du gehört? Unser Chef ist verstorben.“ „Ja, und ich frage mich die ganze Zeit, wer da mit ihm gestorben ist.“ „Wieso mit ihm?“
„Na, in der Anzeige stand doch: Mit ihm starb einer unserer fähigsten Mitarbeiter…“

Emmi Pikler

Wir haben Emmi Pikler enteckt. Nein, Emmi Pikler (1902-1984) ist nicht wirklich neu. Die ungarische Kinderärztin, die sich in der Säuglings- und Kleinkindbetreuung engagiert hat, ist in pädagogischen und (kinder)psychologischen Fachkreisen sehr bekannt. Aber wir haben sie jetzt für unsere supervisorische Tätigkeit neu entdeckt … und sind sehr angeregt von ihren pädagogischen Ideen, Erfahrungen und Konzepten.

Für diejenigen, die Emmi Pikler nicht oder nur wenig kennen, eine kurze Zusammenfassung ihres Tuns: Emmi Pikler gründete 1945 ein Säuglingsheim für Kinder von 0 bis 3 Jahre in Budapest. Gemeinsam mit ihrem Team engagierte sie sich dafür, die Hauptelemente von Vernachlässigung und Stress, die gerade für so kleine Kinder mit dem Leben in einer Institution einhergehen, zu vermeiden. Hierfür entwickelte sie kreative pädagogische Ideen, die sie ein ausgefeiltes und präzises Gesamtkonzept integrierte. Aufgrund einer Langzeituntersuchung zu Heimkindern wurde die WHO vor 30 Jahren auf das Emmi-Pikler-Institut aufmerksam. Die Kinder, die hier ihre Säuglings- und Kleinkindzeit verbracht hatten, gründeten in der Mehrzahl selbst Familien und wurden sozial integrierte BürgerInnen. Die typischen Heimkarrieren fand man hier nicht.

InteressentInnen finden eine ausgezeichnete Beschreibung des pädagogischen Ansatzes in dem Buch „Loczy“ (Literaturangaben siehe unten). Die Autorinnen waren nach einem ersten Besuch in dem Säuglingsheim so von der Atmosphäre des Hauses, der Ausstrahlung der Kinder und der Neuartigkeit des Pflegekonzeptes beeindruckt, dass der Wunsch entstand, zu einer vertiefenden Studie zurückzukehren. Sie verbrachten zwei Wochen im Lodczy (Name des Heimes) und fassten ihre Ergebnisse und Eindrücke in dem gleichnamigen Buch zusammen. Ihr Resumee: „Trotz unserer Vorbehalte (die Autorinnen benennen auch Grenzen und Gefahren des Ansatzes vom Emmi Pikler) möchten wir abschliessend wiederholen, wie wertvoll das institutionelle Modell ist, das im „Loczy“ verwirklicht wird. Es bewahrt die Kinder vor schweren Störungen, sichert ihnen eine gute Entwicklung, eine Strukturierung ihres psychischen Gebäudes und die Möglichkeit, Beziehung aufzubauen“.

Wir nutzen die kreativen Ideen von Emmi Pikler und ihrem Team für unsere supervisorische Tätigkeit in Kinderbetreuungseinrichtungen (siehe Entwicklungen bei KaSu)

Ausserhalb eines institutionellen Rahmens beeindruckt uns Emmi Piklers Forderung nach Zurückhaltung der Erwachsenen. Ein Kind soll Situationen und Entwicklungsschritte, die ja seinen Fähigkeiten entsprechen, aus eigener Kraft meistern können. So soll es nicht in Körperhaltungen gebracht werden, die es ohne Hilfe noch nicht einnehmen könnte. Nach Emmi Pikler entwickeln Kinder so ein tieferes und nachhaltigeres Selbstvertrauen und eine grössere Unabhängigkeit. Damit steht Emmi Pikler klar im Widerspruch zu bestimmten Richtungen, wie etwa die der aktiven, direkten Stimulation.
Wir denken, dass es für eine gelebte Eltern-Kind-Beziehung wichtig ist, zwischen den beiden Polen „Lassen“ und „Stimulieren“ eine gute Balance zu finden.
(Bezüglich diesem Absatz sehen wir deutliche Parallelen zu einem psychotherapeutischen Prozess. Auch hier ist es nicht sinnvoll, Entwicklungsschritte von aussen „heranzutragen“ sondern es braucht die Fähigkeit der Zurückhaltung und des Wartens. Gleichzeitig profitieren KlientInnen häufig von punktueller direkter Anregung).

Wenn Sie Lust haben, sich selbst mit der Emmi-Pikler-Pädagogik vertraut zu machen, hier ein paar Literaturtipps:

David, Myriam und Appell,Geneviève: Loczy. Mütterliche Betreuung ohne Mutter; München: Verlag Cramer-Klett & Zeitler (1995); ISBN: 3-931428-04-4

Pikler, Emmi: Lasst mir Zeit.Die selbständige Bewegungsentwicklung des Kindes bis zu freien Gehen. München: Pflaum-Verlag (1997)

www.familienhandbuch.de:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Familienbildung/s_1915.html
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Erziehungsfragen/s_803.html

H.A. Wüthrich, D. Osmetz, S.Kaduk: Musterbrecher

Ich persönlich stehe nicht besonders auf „schöne“ Bücher, Bildbände und ähnliches. … und dennoch, als ich dieses Buch in die Hand nahm und etwas drin rumblätterte dachte ich: „Wie schön.“ Es handelt sich um ein schön gestaltetes Buch mit etwas ungewöhnlichem Layout und vor allem mit schönen Bildern zu den Kapiteln. Diese Bilder erfassen den Kern der Inhalte und – wie bei Bildern so oft – gehen in ihrer Wirkung weit über den Inhalt hinaus, indem sie uns noch auf einer anderen Ebene ansprechen.

Das Buch basiert auf Interviews mit Menschen in Führungspositionen, die aufgrund ihres Nachdenkens, mit dem nötigen Mut und in Beziehung zu anderen Menschen, ihre Führungsrolle ANDERS gestalten. Diese Menschen (leider in der überwiegenden Mehrzahl Männer) sind beeindruckende Persönlichkeiten, die scheinbar unbeeindruckt von üblichen Managerstrategien bereit sind ungewöhnliche Wege zu gehen.

Ein Bürgermeister einer brasilianischen Großstadt, begegnet den Menschen (auch den Slumbewohnern) mit Respekt. Er bindet sie wirklich ein und traut ihnen zu Verantwortung zu übernehmen. Ein Manager im Hotelgewerbe ist überzeugt, dass Transparenz (auch über die Bilanzzahlen und sein Gehalt) allen Mitarbeitenden gegenüber wichtig ist, um das Engagement und die Motivation zu steigern. So bespricht er sogar zweimal pro Jahr diese Zahlen mit den Lehrlingen. Dann gibt es da noch ein Weltklasse Orchester, das ganz auf einen Dirigenten verzichtet. Diese Funktionen rotiert. Alle sind verantwortlich für die Interpretation eines Werkes. In einer Kleingruppe wird ein Vorschlag erarbeitet, der dann mit dem gesamten Orchester besprochen wird. So gelingt es, dass alle voll hinter der Aufführung stehen.

Musterbrechern gelingt es, die gängigen Muster von Führung hinter sich zu lassen. Sie vesbuchen nicht die steigende Komplexität durch den Rückgriff auf vermeintlich altbewährte Strategien zu begegnen. Frei nach dem Motto: Wenn es nicht funktioniert machen wir mehr vom Selben. Es geht darum die Paradoxien des Lebens zu leben.
Die Autoren ersetzen bekannte Handlungsstrategien des Managements durch Paradoxe. Es geht somit z.B. darum:
– Nichtsteuerbarkeit zu steuern
– Vertrauter Kontrolle zu misstrauen
– Im Beschleunigen inne zu halten
– Sachzwänge frei zu wählen

Das Buch ist sehr anregend, um auch einmal die eigenen Muster ins Blickfeld zu nehmen und sich zu fragen, wo man selber in Mustern gefangen ist und wo es einem gelingt, darüber hinaus zu gehen. Alles in allem ein sehr anregendes Buch, das zeigt, dass das Tina- Prinzip (There is no alternative) eben auch nur ein Dogma ist, und dass es Menschen gibt die andere Wege sehr erfolgreich gehen.

Hans A. Wüthrich, Dirk Osmetz, Stefan Kaduk (2006): Musterbrecher-Führung neu leben. Wiesbaden: Betriebswissenschaftlicher Verlag Gabler. ISBN 3-8349-0219-5

Remo H. Largo und Monika Czernin: Glückliche Scheidungskinder

Trennung/Scheidung und ihre Auswirkungen auf gemeinsame Kinder werden in der Fachliteratur kontrovers diskutiert. Die Pole dieser Diskussion sind bezeichnet mit Trauma und Chance. Dabei gibt es eine deutliche Tendenz von der defizitorientierten Perspektive, die viele Nachteile für von Scheidung betroffene Kinder feststellt zu einer ressourcenorientierten Sichtweise, die Trennung als Veränderungsprozess betrachtet, von dem Kinder auch profitieren können.

Dennoch stellen viele Eltern (auch in unserer Praxis) die Frage: Werden unsere Kinder unter unserer Trennung leiden?

Der Untertitel des neuen Buches von Remo Largo (bekannt durch „Babyjahre“ und „Kinderjahre“), das er diesmal in Co-Autorschaft mit Monika Czernin geschrieben hat verweist darauf, dass sich die AutorInnen eher dem ressourcenorientierten Pol zugehörig fühlen.

Sie sprechen von „glücklichen Scheidungskindern“.

Glücklich unter einer Bedingung: Wenn zentrale Grundbedürfnisse der Kinder weiterhin befriedigt werden. Also wenn Kinder während und nach der Trennung ausreichend Zuwendung, Geborgenheit, Sicherheit und Anerkennung von beiden Elternteilen erfahren.

Hierzu einige Zitate:

„Trennung und Scheidung sind für die Eltern sehr schmerzhafte Erfahrungen. Aber für das Kind muss eine Trennung keine unvermeidliche Katastrophe sein. Im besten Fall wird das Kind in seinem Wohlbefinden überhaupt nicht beeinträchtigt. Es erlebt die Trennung nur dann als negativ, wenn es nicht mehr ausreichend betreut wird, seine Grundbedürfnisse nicht mehr wie bisher befriedigt werden, oder das Kind unter den negativen Gefühlen zwischen den Eltern leidet, Streit und Aggression zwischen den Eltern erlebt.

Für das Wohlbefinden des Kindes ist die Beziehung zu den Eltern entscheidend, nicht die Scheidung“ (S.211).

„Eine der häufigsten Folgen, wenn die Erwachsenen Stress haben, leiden und streiten, ist die Vernachlässigung der Kinder. Darunter leiden sie (und nicht unter der Trennung)“ (S.164).

Das Fokussieren auf die Bedürfnisse der Kinder eröffnet Handlungsmöglichkeiten. Viele viele Beispiele aus der Praxis und der eigenen Erfahrung der AutorInnen (beide haben Trennung in der Elternrolle erlebt) geben hierfür wertvolle Anregungen.

Um den Bedürnissen von Kindern in dieser besonderen Situation gerecht zu werden, brauchen Erwachsene ein Wissen darum, wie Kinder Trennung und Scheidung erleben. Die AutorInnen schlüpfen häufig in die Schuhe der Kinder und schildern deren Perspektive. Auch das macht das Buch für uns sehr reich. Es ist über das Thema hinaus eine kleine Schule in Einfühlung in Kinderwelten.

Remo H. Largo und Monika Czernin (2006). Glückliche Scheidungskinder. Trennungen und wie Kinder damit fertig werden. Piper-Verlag. ISBN: 3-492-24158-1

Roomtrix: Agentur für Webdesign und Printmedien

„Wir sind b e g e i s t e r t !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Vielen Dank!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“

So lautete unsere Rückmeldung an Sven Sauerwein heute Nachmittag per Mail in Reaktion auf unseren jüngsten Auftrag bezüglich Webdesign an ihn – und wir dachten: Das ist auch eine passende Einleitung für einen Bericht über ihn.

Seit wir KaSu-Institut gegründet haben, arbeiten wir eng mit Sven Sauerwein von Roomtrix zusammen. Roomtrix ist eine innovative Agentur für Webdesign und Printmedien in Trier. Für uns bedeutet das: Unsere gesamte Aussendarstellung – von der Entwicklung eines Logos, über die Gestaltung von Flyern, Briefpapier und Plakaten, das Design von Telefonbucheinträgen und den Aufbau einer Webseite liegt in einer Hand. Allein das ist für uns von unschätzbarem Wert!

Dazu kommt, dass Sven vor seiner Aus- und Weiterbildung im Bereich Webdesign und Printmedien Psychologie studiert hat. Seine Lebensgefährtin ist angehende Kinder- und Jugendtherapeutin. Für uns ist dies insofern wertvoll, weil es bedeutet, dass Sven mit dem sozialen Bereich vertraut ist und versteht, was wir meinen und was uns wichtig ist.

Warum die Zusammenarbeit mit Sven darüber hinaus für uns so befriedigend ist und so viel Freude macht:

  • In gemeinsamen Treffen ist für uns spürbar, dass ihm seine Arbeit Freude macht – und so macht ein Treffen mit ihm immer Freude
  • Er ist sehr zuverlässig und superschnell
  • Er hat immer unser gesamtes Unternehmen im Blick auch wenn er z.B. „nur“ das Logo anpassen soll

Und last but not least ist Sven ein Studienfreund von mir (Susanne), der meine – zum Teil knochentrockene – Vordiplomzeit mit wunderschönen gemeinsame Unternehmungen farbenfroher gemacht hat.

Wir wünschen ihm viel Erfolg und freuen uns auf die hoffentlich noch lang währende Zusammenarbeit!

Informationen und Referenzen zu Homepage, Webdesign und Grafikdesign finden Sie auf der Agenturseite www.Roomtrix.de .

Alison Gapnik, Andrew Meltzoff, Patricia Kuhl: Forschergeist in Windeln

In diesem Buch geht es um die gigantischen Entwicklungs- und Lernleistungen von Babys und Kleinkindern. Diese werden zurückgeführt auf die systematische Untersuchung der Umgebung mit der sich die Kleinen Tag aus Tag ein beschäftigen.

Die Faszination, mit der die AutorInnen (alle drei EntwicklungspsychologInnen) ihrer Arbeit mit den Kindern nachgehen wird über die Beschreibung deutlich.

Die Babys und die ForscherInnen eint der Wille, die Welt zu verstehen. Die Babys versuchen herauszufinden, wie die Welt funktioniert, während die Forscher versuchen herauszufinden, wie die Babys sich das Wissen über die Welt aneignen.

Der Vergleich von Babys und Kleinkindern mit ForscherInnen, was die Entdeckung der Welt und die Systematik in der Vorgehensweise anbelangt ist interessant und spannend. Ein anderer in diesem Buch oft verwendeter Vergleich zwischen dem Gehirn und den Computern ist dagegen nur die schlichte Weiterführung der mechanischen Analogien von Gehirn und Uhrwerk bzw. Schaltkreis und genauso begrenzt, wie diese.

Der zweite Teil des Buches ist leider überwiegend eine Wiederholung des ersten Teiles und bringt kaum neue Erkenntnisse und ist somit auch etwas langatmig.

Dennoch handelt es sich bei dem Buch um einen faszinierenden Einblick in die Sichtweise von Babys und Kleinkindern auf die Welt.

Alison Gopnik, Andrew Meltzoff, Patricia Kuhl (2006, 5.Auflage): Forschergeist in Windeln. Wie Ihr Kind die Welt begreift. München: Piper Verlag.
ISBN: 3-492-23538-7