Bericht einer Psychotherapieklientin

…..Ich bin kein Freund von großen Veränderungen, zumindest nicht, wenn ich sie nicht selbst herbeiführe. Umso schwieriger war für mich der Wiedereinstieg ins Berufsleben nach einer langen krankheitsbedingten Pause. Mein direktes berufliches Umfeld hatte sich sehr verändert und ich wurde gemobbt.

Ich geriet in eine persönliche Krise, die sich zuerst in körperlichen Symptomen zeigte, dann häuften sich Konflikte in bestimmten Arbeitssituationen. Nach ein paar Monaten hatte ich das Gefühl, diese belastende Situation nicht mehr allein bewältigen zu können und suchte eine Psychotherapeutin auf.

Von Anfang an fühlte ich mich gut aufgehoben und sehr kompetent betreut. Es wurde konkret auf meine Probleme eingegangen und ganz praktisch Hilfestellung gegeben. Verständnisvolle Gespräche sorgten dafür, das mein Selbstvertrauen wieder wuchs und ich aktiv für die Verbesserung meiner Arbeitssituation sorgen konnte. Körperliche Symptome wie z. B. Schweißausbrüche, Zittern, Kopfschmerzen und Magenkrämpfe treten nur noch selten auf und weniger intensiv.

Ich bin belastbarer, habe weniger Schmerzen und stelle fest, das sich die Therapie auf jeden Bereich meines Lebens positiv auswirkt. Mein Familienleben wird harmonischer und meine freundschaftlichen Beziehungen profitieren ebenfalls davon. Beruflich eröffnen sich neue Perspektiven.

Ich würde diesen Weg jederzeit wieder wählen, um persönliche Krisensituationen zu meistern und mein Leben intensiver und glücklicher gestalten zu können.

Bericht einer Psychotherapieklientin

Ein Ausgangspunkt der Therapie war mein Eindruck, daß sich Situationen wiederholten und ich mich ihnen ausgeliefert fühlte. Die Therapie half mir aus dieser „Opferhaltung“ heraus.

Ich kann heute meine innere Haltung in den Situationen unmittelbarer erleben und zum Ausdruck bringen und nicht, wie zuvor, erst Wochen oder Monate später „verstehen“.

Dabei war der Prozeß immer geprägt von einer inneren Wertschätzung und Anteilnahme der Therapeutin. Dafür und für die Hilfe zur wirklichen inneren Veränderung bin ich sehr dankbar.

Konzept für Supervision in Kinderbetreuungseinrichtungen

Neu ist, dass wir unsere unterschiedlichen Kompetenzen und die gemeinsame Freude an supervisorischem Arbeiten gezielt nutzen.

Begonnen haben wir mit der Entwicklung eines spezifischen Supervisionskonzeptes für Kinderbetreuungseinrichtungen.

Unsere gesellschaftliche Struktur bedingt, dass Kinder heute häufig vom Säuglingsalter an viel Zeit in ausserfamiliärer Betreuung verbringen. Dies stellt eine pädagogische Herausforderung dar.

Um den kindlichen Bedürfnissen nach Bindung, Anregung und Freiräumen gerecht zu werden, braucht es tragfähige Konzepte, einen guten Betreuungsschlüssel, pädagogisches Fachwissen und eine Handvoll pädagogische Kreativität im Alltag.

… und natürlich die Liebe zum Kind.

Die Liebe zum Kind ist in den Einrichtungen meist in einem hohen Ausmass vorhanden, ebenso die pädagogische Kompetenz. Eine Verbesserung des Betreuungsschlüssels und eine Verkleinerung der Gruppen, vor allem bei den unter 3jährigen muss von den politischen Verantwortlichen eingefordert werden.

> Anforderungen an eine kindgerechte Betreuung . . .

Für die (Weiter-)Entwicklung tragfähiger Konzepte und die Reflektion des konkreten pädagogischen Handelns bieten wir Supervision an .

Weil uns Kinder genauso am Herzen liegen, wie Ihnen!

Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie, der Säuglingsforschung, der Erziehungspsychologie und der Bindungsforschung sind in der Fallsupervision handlungsleitend für uns.

Auf der Seite „Supervision in der Kinderbetreuung“ finden sie unser Gesamtkonzept für die Supervision in Kinderbetreuungseinrichtungen:

Supervision in Kinderbetreuungseinrichtungen

Wir bedanken uns recht herzlich beim Foyer Scolaire Kuebekëscht und der Foyer du Jour Spatzennascht in Wasserbillig sowie dem Foyer de Jour Butzenhaus in Rollingen/Mersch, dass sie uns erlauben, über die Supervision mit ihnen zu berichten. Besonders freut uns, dass sie über ihre Erfahrung mit Supervision berichten.

Foyer de Jour Butzenhaus, Rollingen/Mersch

Seit Januar 2006 begleite und unterstütze ich (Susanne Stroppel)die MitarbeiterInnen der Kinderbetreuungseinrichtung « Butzenhaus » als Supervisorin.

Das Butzenhaus ist ein Foyer de Jour. Es betreut Kinder von 0-8 Jahren. Diese sind nach Alter in 4 Gruppen eingeteilt: 0 – 18 Monate, 18 Monate bis 3 Jahre, 3-4 Jahre und 4-8 Jahre.

Mein Auftrag ist schwerpunktmässig Fallsupervision mit den einzelnen Unterteams. Um ein besseres Bild von dem Alltag der Gruppen zu bekommen, habe ich zusätzlich die Möglichkeit, die Gruppen für ein bis zwei Stunden zu besuchen. Damit gewähren mir die Erzieherinnen einen unmittelbaren Einblick in ihre Arbeitsweise. Die Bereitschaft dazu, basierend auf dem Wunsch, den Bedürfnissen der ihnen anvertrauten Kinder noch mehr gerecht zu werden, hat mich sehr beeindruckt. Dieses Bemühen, ein Kind wirklich zu verstehen und ihm gerecht zu werden, prägt auch die engagierte Atmosphäre in den jeweiligen Fallsupervisionen. Es macht mir viel Freude, gemeinsam mit den Erzieherinnen das auffällige Verhalten eines Kindes vor dem Hintergrund seiner familären Situation, seinem Entwicklungsstand und seiner Situation in der Gruppe zu verstehen und individuelle Lösungen für ein hilfreiches pädagogisches Handeln zu entwickeln.

Da mir der Blick der Einrichtungen auf Supervision wichtig ist, habe ich Luc Jemming, dem Leiter des Butzenhauses die Frage gestellt „Was bedeutet Supervision für euch und wie profitiert ihr davon?“.
Hier seine Antwort:

„Eigentlich müsste eine regelmäßige Fallsupervision, eine pädagogische Unterstützung der Erzieherinnen im Kindergarten zur alltäglichen « Ausstattung » gehören.

Dies ist aber des Öfteren nicht der Fall. Die Erzieherinnen sowie die Direktionsbeauftragten sind sich selbst überlassen. Den Alltag bekommen sie relativ problemlos gemeistert; die meisten von ihnen sind diplomierte Erzieher/innen oder Pädagog/innen.

Im Butzenhaus haben wir in den letzten 4-5 Jahren verstärkt Kinder aus sogenannten sozial schwachen Familien aufgenommen. Ausserdem haben wir nur noch 20% luxemburgische Kinder in unserer Kita.

Die Eltern der Kinder stehen oft, bedingt durch ihre soziale Situation, unter Druck. Die Kinder bekommen diesen Druck zu spüren und haben gewisse Schwierigkeiten, ihn angemessen zu verarbeiten. Wir stellen fest, dass immer mehr Kinder immer weniger ein Zuhause mit Ritualen und geregelten Abläufen haben. Häufig werden sie auch wenig mit klaren Grenzen konfrontiert. Beides brauchen Kinder jedoch, um ihre Selbstsicherheit und ihr Selbstvertrauen aufzubauen. In der Kita sorgen wir für die Etabilierung von Ritualen und Traditionen. Wichtig ist es uns auch, klare Grenzen zu definieren. Stellen wir bei verschiedenen Kindern einen Mangel an Selbstvertrauen, Unsicherheit und Unwohlsein fest, dann wissen wir oft nicht, als wie problematisch dieses Verhalten eingestuft werden muss und wie wir darauf reagieren sollen.

Hier bringt sich unsere Supervisorin als Expertin ein. Sie filtert durch Beobachtung der Gruppe und durch genaues Zuhören der Erzieherinnen heraus, wo das Kind steht und welche Art von Unterstützung es braucht.

Ist in schwierigen Situationen ein Elterngespräch notwendig, bereitet sie dieses mit uns vor.

Es ist als Erzieher/in wichtig, Beobachtungen über die Kinder zu machen, diese mitzuteilen und mit Hilfe eines professionellen Außenstehenden zu reflektieren. Susanne hilft uns, neue Pisten zu finden, neue Hypothesen aufzustellen und sie zeigt uns auch, wie wir diese auf ihre Richtigkeit prüfen können. Sie erlaubt uns, unsere Phantasien auszusprechen, welche das Verhalten verschiedener Kinder erklären könnte. Es ist wichtig, dass wir unsere Phantasien in Worte fassen können.

Es kommt auch vor, dass wir mit einem bestimmten Kind oder einer bestimmten Familie weniger gut zurechtkommen. Für die Erzieher/innen ist es interessant, dies in Worte zu fassen und sich mit Kolleg/innen und der Supervisorin darüber auszutauschen. Dies verlangt ein grosses Vertrauen im Team aber auch gegenüber der Supervisorin. Durch die Schweigepflicht wird hierfür ein sicherer Rahmen geschaffen.

In unseren Baby bzw. Kleinkindergruppen hat sie uns auf verschiedene Mängel hingewiesen. Verschiedene dieser Mängel sind infrastruktureller Natur und können insofern weder kurz- noch mittelfristig geändert werden z.B. Raumaufteilung und Personalschlüssel. Andere Veränderungen, die zum Wohlbefinden der einzelnen Kinder und der ganzen Gruppe beitragen, setzen wir um, z.B. eine andere Raumgestaltung, eine verbesserte Eingewöhnungsphase der Kinder…“

Foyer Scolaire Kuebekëscht, Wasserbillig

Die Kuebekëscht begleite ich (Karin Weyer) schon seit 2005 supervisorisch. Diese Einrichtung habe ich bei der Erarbeitung eines Konzeptes unterstützt.

Das Konzept diente dazu, die pädagogische Arbeit zu reflektieren und sich über die unterschiedlichen Interessen von Eltern, Träger, öffentliche Stellen, Erzieherinnen und Kinder klar zu werden. Auf dieser Basis können die Erzieherinnen nun klarer Position beziehen.

Das Konzept beinhaltet die organisatorischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen, die Zielsetzung und das pädagogische Vorgehen. So hat die Arbeit der Erzieherinnen einen klareren Rahmen bekommen.

Auf der Basis dieses Konzeptes finden nun regelmässig Fall-, Team- und Leitungssupervisionen statt.

Die Einrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass es einen äusserst sorgsamen Umgang mit den vielen Wechsel beim Personal gibt (bedingt durch Schwangerschafts- und Elternurlaube sowie deren Vertretung). Es gelingt den Mitarbeiterinnen vorbildlich, die Kolleginnen, die im Mutterschutz oder Elternurlaub sind, im Team und bei den Kindern lebendig zu halten. So ist es möglich, trotz vieler Wechsel, eine Kontinuität aufrecht zu erhalten. Für die Kinder halte ich das für besonders wichtig, da diese so die Erfahrung machen können, dass die Wertschätzung einer Person nicht von ihrer physischen Präsenz abhängt. Hier wird niemand vergessen, das ist die Botschaft.

Da mir der Blick der Einrichtungen auf Supervision wichtig ist, habe ich die Leiterin und die stellvertretende Leiterin der Kuebekëscht gefragt warum ihnen Supervision in der erzieherischen Praxis wichtig ist. Hier ihre Antwort:

„Die Supervision ist ein elementares Element zur Qualitätssicherung der erzieherischen Arbeit, welche im „Centre Scolaire Kuebekëscht“ geleistet wird.

Unter professioneller Leitung reflektieren und überprüfen die sozialpädagogischen Fachkräfte alle zwei Monate ihre praktische Arbeit.

Die Supervision bietet den Erzieherinnen eine professionelle Begleitung bei der Lösung von Problemen, sowie fundierte Beratung beim Treffen von schwierigen Entscheidungen.
Der intensive Austausch von Erfahrungen, Ansichten, Wünschen und Überlegungen lässt das Erzieherteam „zusammenwachsen“.
Die Vielfalt und die Qualität der pädagogischen Praxis wird gemeinsam in einem eigens hierfür geschaffenen Rahmen analysiert und verdeutlicht.

Die Supervision ist eine wichtige Unterstützung der Führungskräfte des „Centre Scolaire Kuebekëscht“, da Divergenzen unter den Erziehern anhand des objektiven und unparteiischen Coachings mit der Supervisorin geklärt werden können.“

Foyer du Jour Spatzennascht, Wasserbillig

Der Foyer du Jour Spatzennascht wird seit Oktober 2006 von mir (Karin Weyer) supervisorisch begleitet.

Auch hier steht bis Sommer 2007 die Arbeit am Konzept im Vordergrund. Parallel dazu finden aber auch Fall- und Teamsupervisionen statt.

Diese Einrichtung zeichnet sich durch einen Führungsstil aus, der viel Freiraum für Entwicklungen und Entfaltungen der Mitarbeiterinnen lässt.

Hierzu wird in einem der ersten Schritte vom Leitungsteam ein eigenes Leitungsleitbild erarbeitet. Dabei geht es darum, sich der eignen Bilder von Leitung bewusst zu werden. Nach einer Reflexion und ggf. Veränderung der Leitungsvorstellungen werden sie dem Team gegenüber transparent gemacht. Somit sind sie auch einforderbar.

Für mich als Supervisorin besteht hier die spannende Herausforderung darin, eine nicht klassische Form der Leitung zu unterstützen. Dabei ist es mir wichtig, gemeinsam mit dem Leitungsteam die Stärken ihrer Herangehensweise herauszuarbeiten und Entwicklungen anzustoßen. Hilfreich ist mir dabei, andere Formen von Führung (u.a. Selbstverwaltung) erlebt zu haben. Außerdem habe ich im letzten Jahr eine Einrichtung begleitet, einen klassischen Top-Down Führungsansatz zu Gunsten eines Teamführungsansatz aufzugeben (vgl hierzu auch die Buchrezension zu Musterbrecher von Wüthrich et al.).

Ich habe die Leiterin Nicole Ries und die stellvertretende Leitung Désirée Meyer gefragt was für sie an der Supervision wichtig ist und was Supervision ihnen bringt.

Hier die Antwort: „Vorrangiges Ziel ist es, mit Frau Weyer ein Konzept für unsere Tagesstätte auszuarbeiten und dass uns zugleich eine dritte unabhängige Person zur Verfügung steht, die uns bei der Bearbeitung und Lösung von Problemen mit Kindern und innerhalb der Teams weiterhilft.

Die verschiedenen Supervisionsstunden wurden sehr abwechslungsreich anhand verschiedener Methoden, wie beispielsweise Phantasiegeschichten, Rollenspiele, Diskussionsrunden, Fragebögen, usw. gestaltet. Innerhalb des Teams wurde sehr viel aktiv diskutiert um so gemeinsam zu einer Linie zu gelangen, nach der sich unser Konzept orientieren soll.

Die Supervision hat uns bis jetzt folgendes gebracht:

• Die gemeinsame Reflexion im Team zu bestimmten Themen hilft uns, professioneller als Erzieherinnen zu arbeiten und uns unserer Rolle als Erzieherinnen bewusster zu werden. Die Effektivität unserer Zusammenarbeit wird so erhöht. Dies steigert wiederum die Qualität unserer Arbeit.

• Aktuelle Konflikte und Probleme können anhand einer dritten außenstehenden Person analysiert werden und durch Beratung können neue Lösungswege gefunden werden. Karin Weyer begibt sich mit uns zusammen auf die Suche nach Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten für anstehende Fragen.

• Die Supervision hilft bei der internen Kommunikation über Rollen und Funktionen hinweg.

• Sie unterstützt Zielvereinbarungen und -verständigung.“

Entwicklungspsychologische Beratung

Es ist ein neuer Bereich, die Entwicklungspsychologische Beratung hinzugekommen.

Ausgangspunkt war der Wunsch, in der psychotherapeutischen Tätigkeit mit Erwachsenen auf ein fundiertes Wissen der frühen Kindheit zurückgreifen zu können. Häufig haben Symptome und Lebensthemen unserer KlientInnen ihre Wurzeln in sehr frühen Erfahrungen.

Die grössere Hinwendung zum Thema Frühkindheit mündete in einer Weiterbildung zur Entwicklungspsychologischen Beraterin von Susanne. Diese Weiterbildung bereichert die psychotherapeutische Arbeit mit Erwachsenen enorm.

Zusätzlich bieten wir seit Herbst 2006 Entwicklungspsychologische Beratung für Eltern von Säuglingen und Kleinkindern an.

Psychotherapie, Supervision, Weiterbildung

Nach der Gründungsphase, in der wir viel Zeit und Energie in den Aufbau gesteckt haben, konzentrieren wir uns jetzt auf eine Vertiefung unserer Arbeit. Es ist uns wichtig, die Qualität unserer Angebote weiterzuentwickeln.

PSYCHOTHERAPIE

In der Psychotherapie haben wir unsere Vorgehensweise systematisiert. Am Beginn einer Therapie bedeutet diese Systematisierung, dass wir eine umfassende, theoriegeleitete und strukturierte Diagnostik und Therapieplanung machen.

Dabei verfolgen wir zwei Ziele:

Zum einen ist eine gute Diagnostik Voraussetzung für eine effektive Behandlung. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass positive Entwicklungen schneller in Gang kommen, wenn wir ausreichend Zeit darauf verwenden, das Anliegen unserer KundInnen mit ihren lebensgeschichtlichen Wurzeln und den aktuellen Lebenszusammenhängen genau zu verstehen.

Zum anderen ist es uns wichtig, unseren KundInnen die Zusammenhänge, die auf Grund der Diagnostik deutlich werden, transparent zu machen. Dies verringert das Machtgefälle zwischen Therapeutin und KlientIn. Auf dieser Basis arbeiten unsere KlientInnen als ExpertInnen für ihr Leben mit uns als Expertinnen für den Therapieprozess zusammen.

SUPERVISION

Im Bereich Supervision konzentrieren wir uns zur Zeit auf den sozialen Bereich und haben inzwischen Erfahrungen in der Supervision von Kinderbetreuungseinrichtungen, Kinderheimen, Beratungsstellen, logopädische Praxen, Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäuser. Darüber hinaus begleiten wir Auszubildende in psychosozialen Berufen supervisorisch.
Somit konnten wir unsere Feldkompetenz – auch was die spezifisch luxemburgische Situation anbelangt – festigen und erweitern.

WEITERBILDUNG

Im Bereich Weiterbildung profitieren wir und unsere KundInnen zunehmend davon, dass wir vermehrt gemeinsam arbeiten und einige Veranstaltungen zusammen anbieten (siehe Ankündigungen und Berichte aus der Praxis). So können wir unsere unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungshintergründe nutzen.

Unsere Erfahrung zeigt uns, dass die Angebote qualitativ hochwertiger werden, was unseren Kunden zugute kommt. Uns macht es viel Freude, gemeinsam zu arbeiten.

Fachvortrag über Trauma und Bindung, am 12.12.2006 im Foyer Paula Bové

Wir haben uns darüber gefreut, dass wir vom Foyer Hotel Maternel (Wohngruppe für jugendliche Mütter und ihre Kinder) zu diesem Thema als Referentinnen eingeladen wurden.

Trauma ist für uns beide schon lange ein Thema, das uns sehr interessiert und berührt. Wir haben beide viel und unterschiedliche Erfahrungen dazu.

Traumata sind meist Verletzungen in einer engen und nahen Beziehung. Sie haben oft dramatische Auswirkungen auf die Fähigkeit, enge und nahe Beziehungen positiv zu gestalten. Genau dies müssen Mütter jedoch können, um der Entwicklung des Kindes förderlich zu sein. Traumatisierung der Mutter kann somit zu massiven Störungen sowohl im Verhalten als auch in der emotionalen und kognitiven Entwicklung des Kindes führen.

Um dies zu verhindern ist ein doppelter Ansatz nötig: Die traumatisierte Frau braucht Unterstützung um das Erlebte verarbeiten zu können. Daneben braucht sie als Mutter Unterstützung, um die Beziehung zu ihrem Kind auf eine positive Grundlage zu stellen. Hier ist z.B. Entwicklungspsychologische Beratung, die sehr früh ansetzen kann, hilfreich.

In dem Vortrag (. . . PowerPoint-Präsentation) haben wir im ersten Teil die wesentlichen Aspekte der Psychotraumatologie zusammengefasst. Im zweiten Teil ging es um aktuelle Erkenntnisse der Säuglings- und Bindungsforschung. Die Auswirkungen mütterlicher Traumatisierung auf die Mutter-Kind-Beziehung haben wir im dritten Teil dargestellt. Zum Schluss haben wir Möglichkeiten der Intervention aufgezeigt.

Wenn Trauma und Bindung auch in Ihrem Arbeitskontext wichtige Themen sind, dann können Sie uns gerne einladen.